In einer gemütlichen Atmosphäre mit einem Glas Wein konnten Ehepaare bei einem spannenden Workshop dem Ehepaar Andre und Jana Kehrer vom Team F zuhören, aber auch aktiv mitarbeiten.
Das Thema war „Grenzenlos Frei oder Freiheit durch Grenzen“. Zuerst wurden uns zwei spannende Fragen gestellt: Was bedeutet Freiheit für dich und wann hast du dieses Gefühl das letzte Mal wahrgenommen?
Aber zuerst einmal was bedeutet Freiheit eigentlich?
Hier eine Definition: Freiheit beschreibt die Möglichkeit und Fähigkeit eines Menschen, eigene Entscheidungen ohne Druck oder Zwang durch andere Personen oder äußere Umstände treffen zu können.
Freiheit und Abhängigkeit brauchen demnach Balance. Das heißt: Soviel Freiheit, dass ich noch Sicherheit erlebe und nur soviel Abhängigkeit, dass ich mich noch frei fühle.
Jesus hat es uns vorgelebt. Er lebte unten den gleichen Umständen wie wir Menschen und doch war er zu 100% frei.
Was sind Dinge, die dich noch festhalten und dir die Freiheit rauben? Was musst du an das Kreuz bringen um Frei zu werden?
Die einzige Abhängigkeit, die uns wirklich frei macht, ist die Abhängigkeit vom Kreuz und von Gott.
Doch was hat Freiheit mit Grenzen zu tun?
Jeder Mensch braucht seinen eigenen Bereich, in dem man sich voll ausleben kann. Dieser Raum muss durch angemessene Grenzen abgesteckt werden. Der Bereich innerhalb dieser Grenzen definiert was ich bin, was ich nicht bin, wo ich anfange und wo ich ende. Sie stecken auch meine Möglichkeiten und meinen Verantwortungsbereich ab, geben mir Sicherheit und befähigen mich selbst zu bestimmen, wie ich von anderen behandelt werden möchte. Denn wenn man keine klaren Grenzen setzt, entstehen Verletzungen.
Diese Grenzen kann nur jeder nur für sich selbst definieren und jeder ist für sie auch verantwortlich.
Wenn man Grenzen bei andern nicht respektiert und diese übertritt, dann macht man sich schuldig.
Ich kann nicht für jemanden anderen Grenzen setzten.
Grenzen zu setzten ist Ausdruck der Liebe zu sich selbst, Grenzen zu achten, ist Ausdruck der Liebe zu anderen.
Gottes Ergänzungsprinzip
Es ist nicht Sinn der Ehe, zwei unvollständige Menschen zu vervollständigen. Die Ehe möchte vielmehr zwei vollständige Menschen in Bereiche hineinzuführen, die jeden für sich alleine nicht hätte erreichen können. In der Ehe sollen nicht die Mängel des Partners ausgefüllt werden, sondern sie sollen gemeinsam ein starkes Team bilden.
Es war ein spannendes Thema, was das Ehepaar Kehrer sehr bildlich und interessant veranschaulicht hat, sodass man sich viel von diesem Abend mitnehmen konnte.